Warum will die Regierung die Arbeitsagenturen und arge nicht einfach abschaffen, dadurch Steuergelder sparen und die Menschen glücklicher machen?-
Soziale Gerechtigkeit muss nicht unbedingt kompliziert und zu teuer sein.....
Zahlreiche Debatten kann man sich seit 2003, der Einführung von Hartz IV (SGB II) um die Verschärfung der Hartz IV Reglungen, die Zugverdienstmöglichkeiten von Arbeitslosen und die damit verbundenen Kürzungen der Leistungen Monat für Monat in den Medien ansehen.
Die Arbeitsagenturen (eigentlich sind es nach wie vor Arbeitsämter) sowie auch die arge (Hartz IV Behörden) sind meiner Meinung nach überteuerte Verwaltungsbehörden für Arbeitslose und Geringverdiener. Die Anzahl der Arbeitsstellen, die von den Ämtern direkt in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden, ist mit den in die Ämter investierten Kosten nicht rechtzugfertigen. Wer als Arbeitsloser ernsthaft kurzfristig eine Arbeitsstelle sucht, macht sich über das Internet, privaten Arbeitsvermittlern, Handwerkskammern, Tageszeitungen etc. auf die Suche nach einer festen Arbeitsstelle.
Bei zahlreichen Bürgern richten diese Ämter sogar mehr Schaden als Nutzen an. Schaut man sich an, wie viele Schulabgänger direkt nach dem Verlassen der Schule Arbeitslosengeld II bekommen, kann man leicht hochrechnen, wie lange diese jungen Menschen auf den Bezug von Sozialleistungen angewiesen sein werden, weil sie von unserem Staat so erzogen werden, dass sie den geregelten Tagesablauf eines arbeitenden Menschen überhaupt nicht kennen lernen müssen.
Für die Betroffenen jungen Menschen ist es dann leicht zu lernen, wie man mit wenig Geld über die Runden kommt. Sie haben auf einmal ein Einkommen, welches um ein vielfaches höher ist, als das Taschengeld zu Schulzeiten.
Mancherorts versuchen die Ämter, die jungen Hilfeempfänger auch in Fortbildungsmaßnahmen und den s.g. Ein- Eurojobs "fit für den Arbeitsmarkt" zu machen. Hierbei macht man sich aber keine Gedanken über die reale Situation auf den Arbeitsmärkten. Der Arbeitsmarkt ist in Deutschland so hart, dass nur die Besten eine Chance auf eine ordentliche Ausbildung und einen guten Job haben.
Auch älteren Arbeitslosen werden gerne solche Fortbildungsmaßnahmen und Ein- Eurojobs angeboten. In Eberswalde wurden 2007 knapp 30 Arbeitslose zu Floristen umgeschult, obwohl Eberswalde überhaupt nicht so viele Blumenläden hat und die paar Familienbetriebe ohnehin Existenzängste haben. Beispiele solcher kostenintensiven, dem Arbeitslosen nichts bringenden Maßnahmen wird es sicher tausendfach geben....
Die Vermutung liegt nahe, dass pseudo- Fortbildungen und befristete Ein- Eurojobs in erster Hinsicht die Statistiken der Arbeitsämter aufpolieren sollen und in zweiter Hinsicht die Arbeitslosen schikanieren zu wollen.
Im Jahr 2006 habe ich einen Beitrag in der ARD Sendung "Christiansen" verfolgt und mit größtem Interesse den Gedanken Bürgergeld aufgenommen. (Diverse Beiträge zu diesem Thema findet man u.a. auch bei Wikipedia.de und auf den Seiten des WDR).
Ich bin durch die o.ä. TV Sendung nach anfänglichem Stutzen von der Idee Bürgergeld derart begeistert worden, dass ich mir eigene Gedanken zu diesem Thema gemacht habe. Dass das Verwalten von Arbeitslosen und das Unterbingen der Verwaltungen der Arbeitsagenturen, ARGE SGB II, Sozialämter einen riesigen Kostenberg verursacht, der mit den tatsächlichen Vermittlungszahlen absolut nicht vertretbar ist, ist die Existenzberechtigung dieser Ämter sehr in Frage gestellt. Der Arbeitslose braucht sie eigentlich nicht unbedingt,- ist aber dennoch darauf angewiesen, um überleben zu können.
Die folgenden Beispiele könnten dazu führen, dass man die Arbeitsämter kurzfristig schließen, dadurch öffentliche Mittel sparen und zusätzlich Geld erwirtschaften könnte.
Ganz nebenbei bemerkt: Auch für unseren Klimaschutz würde das folgende Beispiel sehr viel tun, weil jeglicher Schriftverkehr entfallen würde, erhebliche Tonnen an Heizöl, Gas- und Milliarden Kilowattstunden beim Strom entfallen würden und letztendlich auch hunderttausendfach unnötige Fahrten zum Amt .
Es könnte ein "Bürgergeld" als Festpauschale eingeführt und wie folgt ausgezahlt würden.
Beispiel:
| 1. Monatliche Pauschalzahlungen für Deutsche Staatsbürger ab 18 Jahren (mit eigener Wohnung) | ||
| Barleistung: 800,-- € | Kranken- und Altenversicherung: 300,--€ | Steuerfreibetrag: 1.800,--€ (800,--€ können somit steuerfrei hinzuverdient werden) |
| 2. Monatliche Pauschalzahlungen für Deutsche Staatsbürger ab 18 Jahren | ||
| Barleistung: 500,-- € | Kranken- und Altenversicherung: 300,--€ | Steuerfreibetrag: 800,--€ (100,--€ können somit steuerfrei hinzuverdient werden) |
| 3. Monatliche Pauschalzahlungen für intrigierte Ausländer (mit gültiger Aufenthaltserlaubnis) | ||
| Barleistung: 500,-- € | Kranken- und Altenversicherung: 300,--€ | Steuerfreibetrag: 800,--€ (100,--€ können somit steuerfrei hinzuverdient werden) |
| 4. Einmalige Pauschalzahlungen für Neugeborene | ||
| Barleistung zur Geburt: 2.000,--€ (für Neugeborene deutscher Staatsbürger) | 200,--€ (für ausländische Eltern mit gültiger Aufenthaltserlaubnis) | |
Bedingt dadurch, dass sämtliche Berechnungen für das Kindergeld entfallen und nur noch eine einzige Anweisungsstelle benötigt wird, kann die Arbeitsagentur auf weitere rund 95% der Mitarbeiter der Kindergeldkassen verzichten und erhebliche Beträge ständen dem neuen, fairen Sozialsystem zur Verfügung. Freigewordene Mitarbeiter, die in den letzten Jahren mit außerdurchschnittlichen Leistungen aufgefallen sind, könnten für die Kindesaufsicht in Ganztagsschulen oder "Krippen" weitergebildet und eingesetzt werden.
Weitere freigewordene Mitarbeiter der Arbeitsämter und arge könnten für die Altenhilfe weitergebildet und eingesetzt werden. (Die Altenhilfe muss dringend über das Maß der einfachen Pflege hinaus gehen)!
Andere Mitarbeiter der Arbeitsämter könnten im privatem Arbeitsvermittlungsgewerbe Fuß fassen.
Soweit meine Gedanken zur Arbeitsmarktpolitik und damit zum Thema faire und soziale Gerechtigkeit in unserem Land.
Es sei hier noch angemerkt, dass ich bewusst nicht intrigierte Migranten in der Bürgergeldtabelle aus Staatsgründen benachteiligt habe. Würde jeder Mensch weltweit in Deutschland den Anspruch auf volle Bürgergeldsätze haben, wäre noch mehr Einwanderung nicht auszuschließen. Im Grundgesetz muss ohnehin zum Schutz der deutschen Kultur und der traditionellen Lebensweisen dringend ein Zusatz verankert werden, der die Einreise und das Bleiben von Wirtschafts- und Sozialflüchtlingen erschwert.
Selbstverständlich ist weltweit jeder Mensch, der ohne sein eigenes Verschulden n seiner Heimat verfolgt wird, Opfer einer Naturkatastrophe wird, in Deutschland für eine gewisse Zeit willkommen. Hier zahlt das Sozialamt ein Handgeld, stellt eine ÖPNV Fahrkarte zur Verfügung und stellt eine Unterkunft, Kleidung und Verpflegung zur Verfügung.
Andreas Herr
24217 Stakendorf
www.proProbstei.de