Die Frauenquote

Jeder wird die seit einiger Zeit andauernden Diskussionen über eine Frauenquote in Führungspositionen mitbekommen haben. Etwas Nachdenken wäre für viele Politiker etwas zu viel verlangt, darum werden hier die folgenden Ansätze aufgeführt, die ein Für und ein Wider Frauenquote aufführen.

Seit der Evolution ist es in der Menschenwelt üblich, dass der Mann das Essen heranschafft und die Frau die Familie umsorgt. Der Mann bringt das Essen nach Hause und die Frau bereitet es zu und kümmert sich zwischendurch um die Kinder, die sie auf natürlichem Weg ausgetragen hat.

Im Lauf der Zivilisation hat sich das Leben verändert, aber die Grundsätze sind wie vor Tausenden von Jahren gleich geblieben. Der Mann sorgt für das Essen und die Frau kümmert sich um den Haushalt und um die Erziehung der Kinder. Zwar gehen die Männer heute nicht mehr auf die Jagd, sondern verdienen das Geld für Lebensmittel und Wohnraum etc. durch Arbeiten.

In Deutschland war es noch in den 1960ér Jahren üblich, dass Frauen den Ehemann um Erlaubnis fragen mussten, wenn sie Autofahren wollten und einen Führerschein machen wollten. Wenn die Frau eine Arbeitsstelle annehmen wollte, musste der Ehemann den Arbeitsvertrag unterschreiben. Die Frau war halt die Frau und diese hatte mit dem Haushalt genug zu tun. 

Nur in außergewöhnlichen Situationen war die Arbeitskraft der Frau gefragt. So wurden in den Kriegsjahren die Männer knapp und einige Jobs wurden durch Frauen besetzt. Für einige Arbeiten waren auch Frauen geeignet.

In den 1970ér Jahren gab es in Deutschland noch eine Vollbeschäftigung und die Männer verdienten genug Geld, um die Familie ernähren zu können. Meine Mutter wollte damals aus reiner Freizeitbeschäftigung arbeiten und durfte das morgens für vier Stunden. Danach musste sie die Aufgabe Mutter und Hausfrau erfüllen. Kinder erziehen sich nun mal nicht von alleine und das Essen kocht sich nicht von selbst... Mein Vater arbeitete von Montags bis einschließlich Samstags am Tag zwischen 10 und 12 Stunden und hat uns Kinder somit nur selten sehen können. Sonntags und während seines Urlaubs erfreute er sich am kochen und an uns Kinder. Der Mutter war dann Ruhe gegönnt.

Kinder die keine warme Mahlzeiten bekommen und auf eine Schulspeisung angewiesen sind, gab es damals überhaupt nicht oder nur sehr sehr selten. Mir ist nur ein Fall bekannt, in welchem ein Mädchen bei uns gegessen hat, weil die Mutter im Krankenhaus war. Nachbarschaftshilfe war damals nichts außergewöhnliches.

Deutschland und den Deutschen ging es gut,- den Politikern offenbar sogar zu gut. Es wurden nicht nur unnötig viele Steuergelder verplempert, ein gewaltiger Beamtenapparat geschaffen und im Zuge der Amerikanisierung wurden Gastarbeiter ins Land geholt, denn die Arbeitskräfte waren damals sehr knapp (daher auch gute Löhne). 

Parallel dazu bekamen die Frauen mehr Rechte, durften wählen, Autofahren und ihre Arbeitsverträge und andere selbst aushandeln. Nach nur wenigen Jahren war der Arbeitsmarkt mehr als gesättigt, es wurden Produktionsroboter entwickelt und eingesetzt, so dass unqualifizierte Arbeiter (früher Hilfsarbeiter genannt) entlassen werden konnten. Unsere Bundesregierung erlaubte dann den Angehörigen der Anatholen die Einreise nach Deutschland. Offiziell hießen sie Gastarbeiterfamilien,- heute nennt man sie Migranten (übersetzt Einwanderer).

Die Steuerkassen waren wegen des Wohlstandes prall gefüllt und somit ist es zuerst nicht erwähnenswert gewesen, wenn die Arbeitslosen- und Sozialhilfezahlungen sprunghaft angestiegen sind. Man schöpfte aus dem vollen und die SPD machte Mut, diese Leistungen auch in Anspruch zu nehmen. (Der Gedanke des Anspruchdenkens war geboren und heute leiden insbesondere die Gemeinden erheblich darunter). 

Schon damals gab es Frauen, die sich durch besondere Leistungen in Führungspositionen hocharbeiten konnten und es gab auch andere, die Firmen geerbt und danach geleitet hatten. Es gab aber auch immer mehr Frauen, die arbeiten mussten, weil die Männer zu wenig Geld nach Hause brachten. Die natürlichen Gesetze, Frau bekommt die Kinder und führt den Haushalt, wurden in manchen Familien sogar umgekehrt.

In den 1980ér Jahren wurde das 24 Stunden Fernsehprogramm eingeführt, es wurden zunehmend amerikanische Filme gezeigt, was sich positiv auf die politisch gewollte Amerikanisierung Deutschlands ausgewirkt hat. Das Ganztagsfernsehen nahm den arbeitslosen nicht nur die Langeweile, sondern ihnen selbst und den Kindern auch die Kreativität.  Dafür sah man beschmierte Häuser, immer mehr Gewalt und Straftaten und das sollte fortan große Teile der deutschen Jugend prägen. War das die Freiheit?-

Heute sind wir in chaotische Verhältnisse anbelangt. Die Arbeitslosigkeit ist zu hoch,  in immer mehr Großstadtschulen behindern zahlreiche Migrantenkinder das Lernen, Kindererziehung ist nicht mehr so wichtig, immer weniger Frauen können selbst Essen kochen, Männer verdienen oft nur Hungerlöhne, die nicht zum ernähren der Familie ausreichen, Manager und Politiker schaufeln sich die Taschen voll Geld und das Volk findet das alles so toll, dass es die für das Chaos verantwortliche SPD und CDU sowie die Erfüllungsgehilfen FDP und Grüne stets an die Spitze wählt. Die Linke wurde nicht genannt,- das Chaos würde mit dieser Partei sicher noch schneller zum Ruin Deutschlands führen.

Die Frauenquote ist nun die Lösung aller Probleme und wird anscheinend darum viel diskutiert.

Kann man Deutschland und die Wirtschaft retten, wenn man eine Pflichtanzahl von Frauen in Führungspositionen setzt oder ist es nicht schon jetzt so, dass sich Frauen, die außergewöhnliches leisten können, auch in der Wirtschaft und Politik durchsetzen können?- Hätten wir eine Bundeskanzlerin und mehrere Ministerinnen, wenn Frauen wirklich benachteiligt würden?-

Die Natur hat den Mann und auch die Frau gemäß der natürlichen Bedürfnisse unterschiedlich ausgestattet. Der Mann hat ein ganz anderes Blickfeld, kann ganz anders Entfernungen einschätzen und technisch logisch denken. Die meisten Frauen sind wegen der anders aufgebauten Gehirnen und auch wegen des anderen Körpers nicht dazu in der Lage. Das Problem Frauen und Autofahren und Einparken sind nicht umsonst in aller Männermunde. 

Keineswegs sollen hier Frauen diskriminiert oder abgewertet werden. Es werden nur Tatsachen aufgeführt, die auch zahlreich bewiesen sind. Frauen sind Frauen und haben somit ihre Eigenschaften, die man nicht durch Beschluss verändern kann. Gleiches trifft für Männer zu, denn auch die haben eine Aufgabe zu erfüllen und dazu gehört nicht das Kind auszutragen und zu gebären. 

Auch unter den Männern gibt es Führungskräfte und einfache Arbeiter. Menschen sind unterschiedlich und das ist auch gut so.

Wir brauchen keine Frauenquote,- die haben wir schon längst. Wir brauchen für Deutschland eine ganz neue Partei, eine die die ernsthaften Probleme der Bürger anfasst!

 

Andreas Herr