Unnötig hoher Spritverbrauch durch Überkapazität und zahlreicher Leerkilometer - Übermäßige Abnutzung der engen Dorfstraßen - ungenügendes Beförderungsangebot durch unüberlegte Fahrtrouten und Fahrpäne |
Seit dem 27. September 2009 wissen VKP (Verkehrsbetriebe Kreis Plön) und einige Bürgermeister von dem Vorschlag, die Dörfer rund um Schönberg einigermaßen gut und kostengünstig mit einem funktionierenden ÖPNV zu erschließen. Schon vorher konnte man der Tagepresse entnehmen, dass eine Stadtbahn von Kiel aus zum Schönberger Strand geführt werden soll. In den letzten Jahren gab es zahlreiche Planungen und viel Gerede, es wurden unzählige Liter Dieseltreibstoff verfahren,- aber eine Änderung der desulaten Zustände des ÖPNV hat es nicht gegeben. Nach wie vor wird das Kürzel VKP im Volksmund "Voll Kein Plan" genannt und das ist auch so zutreffend. Noch immer ist der Bus, der um 18.45 Uhr von Kiel aus nach Schönberg fährt maßlos überfüllt,- es wird ein Standartbus eingesetzt und Gelenkbusse stehen im Depot in Schönberg herum. Noch immer sind manche Dörfer überhaupt nicht mit dem Bus zu erreichen, oder nur zeitweise. Noch immer fährt der riesige Gelenkbus bis Mittags mit drei oder vier Fahrgästen ab Stakendorf, um eine halbe Stunde später Schönberg zu erreichen. Das rein theoretische Beförderungsplatzangebot wird rein zahlenmäßig sicher großartig schöngerechnet. Die Kosten für die Busanbindung sind immens und darum können zusätzliche Fahrten wegen der leeren Kassen nicht angeboten werden,- aber auch diese Aussage ist rein theoretisch und hat mit der Realität nicht viel gemeinsam. Fakt ist, dass für Stakendorf, Krummbek usw. schon am frühen Nachmittag die Nachtruhe begonnen hat,- rein Fahrplanmäßig ist das eine traurige Tatsache - für die Bürgermeister, ihre Parteien und die VKP ist das aber okay! Für Sie auch???- |
Die Lösung für eine ordentliche Busanbindung ist ganz einfach und hätte auch schon längst realisiert werden können. Ein Gelenkbus, sowie sie die VKP einsetzen, kostet 300.000,--€ in der Anschaffung. Für einen Midibus (mit 22 Stitzplätzen) müsste man 105.000,--€ investieren. Der Kraftstoffverbrauch beim Gelenkbus beträgt ca. 60 Liter auf 100 KM und der Verbrauch des Midibusses liegt bei etwa 12 Litern auf 100 KM. Die reinen Betriebs- und Wartungskosten liegen beim Gelenkbus etwa 70% über den der Midibusse. Die Kosten für den Personaleinsatz wären in etwa identisch.
Neben dem erhöhten Kraftstoffverbrauch und den stets steigenden Kosten für Diesel ist auch der CO² Ausstoß ein Thema, welches bei einer gescheiten Planung des Busverkehrs nun berücksichtigt werden sollte.
Es bedarf keiner teuren Gutachten um zu erkennen, dass der Midibus die bessere Alternative für das Schönberger Umland wären!
Mit einem durchgeplanten Einsatz, der die umliegenden Dörfer in einem Blumenblütenprinzip mit Schönberg und der Buslinie 200 bzw. der Eisenbahn verbindet, könnten die Dörfer von morgens früh bis in die späten Abendstunden in einem 60 Minutentakt an die Restwelt angebunden werden.
Innerhalb der Woche sollte es ausreichen, wenn der "Blumenbus" gegen 23.30 Uhr die letzte Tour ab Schönberg antritt (mit Anschluss an die Buslinie 200) - an Wochenenden sowie zur Kieler Woche sollte das Angebot bis 3.00 Uhr bestehen bleiben. Es wäre dann zu prüfen, in wie fern Midibusse direkt von Kiel aus direkt (ohne Umwege innerhalb Kiels und Schönkirchen) in Richtung Schönberg und die Nachbargemeinden fahren können.
Die Vorteile für die Bürger liegen bei einem guten und durchdachten Fahrplan- und Fahrzeugangebot auf der Hand. Nicht nur, wer aus Umweltschutzgründen das Auto stehen lassen würde, hätte nun endlich eine Alternative zum eigenem Auto. Insbesondere die Jugendlichen, die in den Dörfern leben, könnten ihre Freizeitaktivitäten endlich frei gestalten. Bekanntlich liegt der Wunsch dazu außerhalb der Schulzeiten,- also zu den Zeiten, wo im Moment kein Busangebot zu finden ist.
In Stakendorf gibt es Arbeitsstellen, die mangels Busanbindung nicht besetzt werden können. Dieses Problem hatten auch schon zwei andere Stakendorfer Firmen zu beklagen!
Aber auch ältere Menschen könnten einfacher nach Schönberg und Kiel fahren. Auch die Midibusse werden heutzutage als Niederflurbus angeboten.
Da manche Politiker mehr die Touristen als uns Einwohner im Blickfeld haben, soll hier nicht unerwähnt bleiben, dass auch nicht jeder Tourist oder Kurzurlauber mit dem eigenen Auto anreist. Viele Urlauberfamilien haben ihre heranwachsenden Kinder dabei und auch für diese Jugendlichen gibt neben dem Wassersport kein großartiges Freizeitangebot. Gegen die Langeweile der Jugendlichen wäre ein ordentliches ÖPNV Angebot sicher wünschenswert. Hier ein Vorschlag zur neuen, attraktiven Fahrtroute:
Menschen aus Großstädten sind ein normales, funktionierendes ÖPNV Angebot gewohnt. Hier stehen diese Gäste fragend vor den sehr leicht überschaubaren Fahrplänen und wundern sich nur...
Die folgenden Umfragen sind dazu gedacht, den Politikern das allgemeine Interesse an einem effektiveren ÖPNV in die Dörfer näher zu bringen.
Es werden keine persönlichen Daten von Ihnen erhoben oder weiter gegeben!
| Umfrage zum Thema Busanbindung |
Bitte stimmen auch Sie mit ab ! |
Umfrage zum Thema Reaktivierung der Bahnverbindung Schönberg - Kiel |
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Der lahme Bus, eine teure Stadtbahn oder Wiederinbetriebnahme der Eisenbahn von Schönberg nach Kiel und zurück ? In den vergangenen fünf Jahren war immer wieder über das Thema Regional- Stadtbahn von Kiel zum Schönberger Strand zu lesen. Es steht außer Zweifel, dass der derzeitige Schienenersatzverkehr durch die Buslinie 200 nichts mit einem attraktiven ÖPNV gemeinsam hat. Die Busfahrt nach Kiel dauert vom Schönberger Strand aus fast eine Stunde,- mit der Bahn könnte man die Strecke in nur 20 Minuten hinter sich bringen. Bei einer Hin- und Rückfahrt hätte man demnach einen Freizeitgewinn von mehr als einer Stunde. Die Mehrzahl der Politiker und die Bürokraten mögen gerne Diskutieren, Gutachten in Auftrag geben, um hinterher weiterdiskutieren zu können. Beim Thema Schienenanbindung von Schönberg nach Kiel wird nun schon seit sechs Jahren diskutiert,- wie die Umsetzung gang einfach realisierbar wäre, konnte man sich in jedem Sommer persönlich und live ansehen,- immer dann, wenn die Museumsbahn mit DB Triebwagen zwischen Kiel und dem Schönberger Strand auf der vorhandenen und zugelassenen Strecke pendelte. Auch zu diesem Thema wurden bereits 2009 einfach zu realisierbare Vorschläge gemacht, die unten nachzulesen sind. Die in der Probstei zuständigen Politiker nahmen diese Vorschläge nicht zur Kenntnis,- dafür wurde unzählige mal über die nicht nur aus Kostengründen sehr fraglich erscheinende Stadt- Regionalbahn Kiel - Schönberger Strand diskutiert und wie sollte es anders sein,- auch nach mehr als fünf Jahre noch immer ergebnisoffen. Die Einführung einer Stadtbahn würde allein schon wegen der Änderung der Betriebsführung etliche Kosten herbeiführen, die nicht von den Gemeinden stemmbar sind. Die Anschaffungskosten für die Duo- Bahnen, die innerhalb Kiels wie die einstige Straßenbahn unter Fahrdraht fahren sollen und auf den Eisenbahntrassen mit Diesel, liegen bei über 3 Millionen Euro pro Fahrzeug. Beim ahnversierten 20 Minutentakt bis zum Schönberger Strand würden mindestens drei Fahrzeuge gebraucht. Die Auslastung ist bei diesem Angebot mehr als fraglich. So würden auch die reinen Betriebskosten nicht finanzierbar sein! Obwohl diese Fakten bereits bekannt sind, wird weiter geplant und geredet... Ein einfacher Eisenbahntriebwagen, den man sogar gebraucht beschaffen könnte, wäre für einen Testbetrieb zur HVZ Zeit für etwa zwei Jahre vollkommen ausreichend. Die Fahrgastzahlen würden dann alle weiteren Fahrgastplanungen liefern und somit echte Ergebnisse liefern. Ob der Zug von der VKP (die gegen die Schienenverbindung ist) oder durch die DB oder eine andere Firma erfolgen würde, muss abgeklärt werden. |
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Nicht nur sabbeln sondern handeln - unter diesem Motto sollten nun in Sachen ÖPNV in und um Schönberg endlich Taten folgen. Die beiden Abstimmungsportale sind nur ein Teil einer proProbstei-Bürger- Aktion, die sofern nötig, ins Leben gerufen werden sollte. Dazu sammele ich gerne Ihre detaillierten Vorschläge zum ÖPNV in und um 24217 Schönberg, die ab sofort per Mail oder per Post eingeschickt werden können. Wenn mangels politischem Handelns auch in ein paar Monaten noch Bedarf besteht, d.h. die Verantwortlichen Politiker sich nach wie vor aus dem Thema ÖPNV heraushalten, als ginge es sie nichts an, dann soll eine öffentliche Diskussion zu diesem Thema terminiert werden.
Gemeinsam können wir viel erreichen! Machen Sie mit im Bürgerforum proProbstei und senden Sie Ihre Vorschläge an go@proProbstei.de , damit den Politik in unserem Sinne auf die Beine geholfen werden kann
Das bislang von den heimischen Politikern ignorierte Schreiben aus dem Jahr 2009:
Gedanken zu den Bus- und Bahnverbindungen
in und um Schönberg - Auch
die Dörfer haben ein Recht auf den Bus -
die VKP hat die Beförderungspflicht und sie sollte nun einfach mal wirtschaftlich sparsam und dazu kundenfreundlich reagieren
Ich selbst war einige Zeit lang auf die VKP Linie 200 angewiesen und ärgerte mich jeden Abend nach Feierabend, stets eine unpünktliche und überfüllte Buslinie 200 an der Haltestelle KVG Betriebshof antreffen zu müssen. Oft habe ich vorne direkt an der Scheibe gestanden, was eigentlich nicht zulässig gewesen ist, aber schlapp und müde zum Feierabend war das besser, als eine Stunde lang in der Kälte zu stehen, bis der nächste Bus kommt.
Dieser Artikel wurde am 27. September 2009 an die Bürgermeister und an die regionale Zeitung Probsteier Herold gesendet,- bis zum 04. Mai 2010 gab es keine Reaktion! Am 01.April 2010 wurde der große Leserbrief im Probsteier Herold abgedruckt. Ob darauf reagiert wird und was geschehen wird, erfahren Sie auf www.proProbstei.de